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Mittwoch, 19 Juni 2019
Paradiese mit Zukunft - Kongo - Schutz für den Gorillawald

Flachlandgorilla Kongo (© Interholco)© Interholco

Dies ist der Titel einer Sendung auf arte am Montag, 24. Juni um 18:35 in Deutsch und um 18.55 auf Französisch. Die FSC-zertifizierte Firma Interholco mit Sitz in Zug, die über ihre Tochterfirma IFO eine grosse Nutzungskonzession für Wald im Kongo besitzt, wird als positives Beispiel dargestellt, wie in Afrika der Tropenwald nachhaltig genutzt und dadurch geschützt werden kann.


Die Rechte der indigenen Bevölkerung werden gewahrt, es werden Arbeitsplätze geschaffen, der Bestand an Flachlandgorillas in der Konzession wird geschützt.

Eine Kurzfassung des Films über 6 Minuten findet sich hier:
Wie Holzfirmen im Kongo Gorillas schützen.

Der ganze Beitrag über 44 Minuten findet sich hier:

auf Deutsch
Paradiese mit Zukunft - Kongo - Schutz für den Gorillawald
Verfügbar vom 09/06/2019 bis 23/07/2019

en français:
Paradis naturels retrouvés République du Congo : la forêt des gorilles
Disponible du 09/06/2019 au 23/07/2019

Der Film wird am Montag, den 24.06. auf arte gesendet, um 18.35 Uhr auf Deutsch, um 18.55 Uhr auf Französisch.

Originaltext arte: In den Regenwäldern im Norden der Republik Kongo geschieht Aussergewöhnliches: Hier schützen die Holzfäller den Tropenwald, statt ihn mit Kettensägen zu zerstören. Zwei Holzfirmen haben sich verpflichtet, in ihren Wäldern eine nachhaltige Forstwirtschaft zu betreiben. Die Firmen arbeiten dabei eng mit den Naturschützern zusammen. Mit Erfolg: 70.000 Gorillas dürfen weiter leben.

In den riesigen Regenwäldern im Norden der Republik Kongo geschieht etwas Außergewöhnliches: Hier arbeiten Holzfäller, die den Wald nicht zerstören, sondern durch ihre Arbeit zum Erhalt der Tropenwälder und ihrer Artenvielfalt beitragen. Dieses kleine Wunder gelingt, weil sich zwei Holzfirmen verpflichtet haben, in ihren Wäldern eine nachhaltige Forstwirtschaft zu betreiben – immerhin auf einer Fläche halb so groß wie die Schweiz. Noch nicht mal ein Baum pro Hektar wird dort gefällt. Besonders artenreiche Zonen bleiben sogar vollständig von den Kettensägen der Holzfäller verschont. Mehr als ein Viertel der gesamten Waldfläche steht daher unter Schutz. Diese selektive Holznutzung hilft der Tierwelt: 70.000 Gorillas leben allein im Wald des Holzunternehmens IFO — mehr als irgendwo sonst. Ihre Bestände bleiben seit Jahren stabil. Für die Holzfirmen zahlt sich der schonende Umgang mit der Natur aus, denn die Wälder erholen sich vom Holzeinschlag und können auch in Zukunft genutzt werden. Auch die Menschen in einer der ärmsten Regionen Zentralafrikas profitieren. Die Holzindustrie schafft dringend benötigte Arbeitsplätze, sorgt für sauberes Trinkwasser und eine Gesundheitsversorgung. Die Bewohner im Norden der Republik Kongo haben erkannt, dass sich der Schutz der Regenwälder auch wirtschaftlich lohnt. Verantwortungsbewusste Forstwirtschaft in der Republik Kongo — ein Vorbild für andere Tropenwälder auf der Welt.