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Montag, 04 September 2017
FSC-Holzkohle von Coop, Migros, Jumbo und Aldi korrekt deklariert

Die im Labor untersuchten Holzkohleproben von Schweizer Grossverteilern ergaben positive Ergebnisse. Die Testresultate entsprachen den Deklarationen auf den Verpackungen und in keiner der Proben fand sich Kohle aus tropischem Holz.


FSC International führt in Ergänzung zur Zertifizierung der Produktkette für besonders heikle Produkte Sonderprüfungen durch. Beispielsweise wird aus Nigeria schiffsladungsweise tropische Holzkohle nach Europa transportiert. Dort sind 90% des Holzeinschlags illegal. FSC International prüft in Zusammenarbeit mit ASI (Accreditation Services International), ob solche Holzkohle in das FSC System eingeschleust wird. Die ASI ist die Akkreditierungs- und Aufsichtsstelle für Zertifizierungsfirmen.

Dieses Fiber Testing (eine Faserprüfung) ist eine einfache Methode zur Bestimmung der Baumart (oder Holzart) anhand der Holzstruktur mit dem Stereomikroskop. Die verschiedenen Baumarten kommen natürlicherweise in unterschiedlichen Klimaregionen vor. Auf den Verpackungen für Holzkohle sind das Herkunftsland wie auch die Baumarten zu deklarieren. Mit der Prüfung auf die Baumarten kann festgestellt werden, ob die Herkunft plausibel ist. Tropische Baumarten würden auffallen.

Bei den Stichproben aus der Schweiz wurden keine Unstimmigkeiten festgestellt. Die Angaben auf den Verpackungen der genannten Grossverteiler entsprachen den deklarierten Inhalten.