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Montag, 01 Februar 2016
Fit für den Wandel, Innovations- und Adaptionsstrategien der Forst- und Holzwirtschaft

36. Winterkolloquium Forst und Holz (© 2016 Universität Freiburg)© 2016 Universität Freiburg

Am 28. und 29. Januar fand in Freiburg i.Br. das 36. Freiburger Winterkolloquium Forst und Holz statt.


Das Koloquium befasste sich mit den konkreten und möglicherweise eintretenden Veränderungen in der Branche. Es wurde dargestellt, dass eine gute Idee noch keine Innovation sei. Erst die erfolgreiche Umsetzung in der Praxis in Form von Produkten oder Geschäftsmodellen kennzeichnet Innovation.
Auf der Waldseite gibt es die Verschiebung des Baumartenspektrums hin zu mehr Laubholz sowie Optimierungen in der Logistik, auf der Verarbeiterseite die Tendenz zu mehr Holzwerkstoffen bis hin zu chemisch weitgehend aufgeschlossenen und zu völlig neuen Werkstoffen kombinierten Materialien. Wie die Industrie 4.0, das heisst die computergesteuerte Produktion, im Wald und in der Holzindustrie aussehen könnte, wurde skizziert.

Big data war ein Thema, da viele Innovationen auf Daten und Informationen beruhen. Es stellten sich hier bei allen Optimierungspotenzialen auch die Fragen der Datensicherheit, der Datenrechte, der Geschäftsgeheimnisse.

Der Fokus der Veranstaltung war sehr technologiebezogen. Der Wandel der Gesellschaft mit Urbanisierung der Bevölkerung, Einflussnahmen von Interessensgruppen wie dem Naturschutz wurden nur am Rande gestreift und beklagt. Innovations- und Adaptionsstrategien hierfür wie die Zertifizierung wurden nicht thematisiert.