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Freitag, 28 September 2018
FSC Friday mit IWC Schaffhausen und der Jagdgesellschaft Bargen

FSC Friday 2018_IWC Schaffhausen_Jagdgesellschaft Bargen

Motto: Schutz junger Bäume vor Wildschäden und mehr Lebensraum für das Wild


In Zusammenarbeit mit der Jagdgesellschaft Bargen und anlässlich des FSC Friday, fand der "Corporate Volunteering Day" von IWC Schaffhausen im FSC-zertifizierten Waldteil Bargen (Wald der Stadt Schaffhausen) statt.

Im Kanton Schaffhausen gibt es 44 Reviere und etwa 300 Jäger/-innen. 88% der Waldfläche des Kantons sind FSC-zertifiziert, der Wald in öffentlichem Eigentum zu 100%. Nebst anderen Tieren sollen im Kanton Schaffhausen 2213 Rehe, 130 Sikahirsche und 45 Gämse leben. Heute ist der Lebensraum für die Wildtiere begrenzt. Darum bewegt sich die Jagd im Spannungsfeld der Landwirtschaft (Schwarzwild), Forstwirtschaft (Reh und Sika) und der Bevölkerung.

Der FSC Friday ist die jährliche Veranstaltung von FSC als internationaler Tag der verantwortungsvollen Waldbewirtschaftung. FSC feiert die Bedeutung der Wälder der Welt und die Schlüsselrolle, die sie bei deren Erhaltung durch verantwortungsvolle Forstwirtschaft spielt. Aus dem gemeinsamen Interesse für Nachhaltigkeit und sozial verantwortlicher Waldbewirtschaftung wurde auch dieses Jahr die Partnerschaft zwischen IWC Schaffhausen und FSC Schweiz weiterentwickelt. Die Uhrenmanufaktur IWC verwendet für interne und externe Kommunikation ausschliesslich FSC-zertifizierte Papierprodukte und arbeitet aktiv daran, den Gesamtverbrauch an Verpackungs- und Marketingmaterialien zu senken.

Durch professioneller Anleitung der Jagdgesellschaft Bargen wurden Wildschutzzäune abgeräumt, Einzelschutzmanschetten an Bäumchen angebracht und ein Hochsitz gebaut. Beim Demontieren der Zäune, mussten diese 50-Meterelemente aus der Bodenvegetation herausgelöst und teilweise freigeschnitten, aus den Stützen ausgehängt, an den Weg getragen sowie gereinigt und zusammengerollt werden.

Der Tag wurde mit einem Waldspaziergang zum "Schwarzen Stein", dem nördlichsten Punkt der Schweiz, abgerundet. Der Name Schwarzer Stein weist auf die Tatsache hin, dass an dieser Stelle Verbannte aus dem Gebiet des Kantons Schaffhausen in Richtung Deutschland ausgewiesen wurden. Der Grenzstein mit der Nummer 539, trägt die Jahreszahl 1839, denn in diesem Jahr fand die letzte Grenzbereinigung zwischen dem Kanton Schaffhausen und dem Grossherzogtum Baden statt.

Dank diesem betrieblichen Freiwilligeneinsatz von IWC wurden Unternehmenswerte entwickelt, die Firmenkultur gefestigt und die IWC-Mitarbeiter lernten den Wald und den Wildschutz besser kennen.